HüftMobi

Mit diesem Mobi trainieren Sie intensiv mit Ihrem Hüftbeuger und den vorderen Oberschenkeln.

Erhöhen Sie Ihre Beweglichkeitdurch intensives Muskellängentraining und Dehnung für ein verbesserte Lebensqualität.

Hüfte trainieren | Dehnübungen für die Hüfte | Arthrose & Abnehmen

Dehnübungen für die Hüfte – Wie Sie mit dem HüftMobi Ihre Hüfte trainieren können

Der Alltag unserer Gesellschaft ist zum größten Teil „nach vorn“ und sitzend ausgerichtet, sei es durch den Beruf oder regelmäßige Freizeitaktivitäten. Die Arbeit im Büro zwingt uns, einen Großteil unseres Tages in der gleichen Position zu verbringen und schädigt unsere Gelenke. Besonders im Bereich der Hüfte können durch die falsche Haltung auch auf lange Sicht schmerzhafte Schäden entstehen. Der HüftMobi unserer Gerätereihe hilft Ihnen durch Dehnungsübungen und Muskellängentraining, diesen Schäden vorzubeugen oder sie zu bekämpfen.

Wie ist die Hüfte aufgebaut und wofür wird sie benötigt?

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Die Hüfte per se stellt den Bereich zwischen dem Becken und des Oberschenkelknochens dar. Zudem zählen die Hüftgelenke hinzu, die mittels der Hüftpfannen die beiden Bereiche miteinander verbinden. Der Oberschenkelknochen wird von Sehnen und Muskeln umschlossen, zwischen denen wiederum sogenannte Schleimbeutel liegen und als Polster dienen.

Die Hüfte setzt sich dementsprechend aus unterschiedlichen Elementen zusammen, die im Zusammenspiel arbeiten müssen, um grundlegende Bewegungen wie das Gehen zu ermöglichen. Ist eines dieser Bestandteile nicht mehr uneingeschränkt funktionsfähig, können Schmerzen die Folge sein und den Alltag erschweren.

Wie entstehen Hüftschmerzen und was sind ihre Ursachen?

Leiden Sie an Hüftschmerzen (auch Koxalgie genannt), ist die sogenannte „Stoßdämpferfunktion“ nicht mehr erfüllt. Der Knorpel löst sich auf, Knochen reiben aufeinander und verursachen Schmerzen. Auf glatten Oberflächen entstehen Risse und Zacken und die Knochensubstanz wird zerstört. Beschwerden können entweder beim Bewegen oder auch im Ruhezustand auftreten, je nach Verschleißgrad.

Hüftschmerzen können unterschiedliche Regionen betreffen. Einerseits können diese vom Hüftgelenk selbst ausgehen, andererseits aus den Regionen um dieses herum entstehen. Aber auch Schmerzen, deren Ursache an ganz anderer Stelle liegt, können sich in der Hüfte manifestieren.

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1. Hüftschmerzen, die im Hüftgelenk selbst entstehen

Die wohl bekannteste Form von Hüftschmerzen und am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung ist die sogenannte Arthrose. Laut der Deutschen Arthrose-Hilfe e.V. sind etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland betroffen, wovon zwei Millionen Menschen (40 Prozent) mit täglichen Schmerzen kämpfen. Grundsätzlich tritt Arthrose nicht ausschließlich im Hüftbereich auf, sondern betrifft häufig gleich mehrere Regionen (beispielsweise Knie oder Hände). Das Uniklinikum Dresden hat hierbei in Zusammenhang mit dem AOK-Bundesverband erhoben, dass mehr als jeder Dritte 70- bis 79-Jährige ein künstliches Hüftgelenk besitzt. Pro Jahr werden etwa 150.000 Eingriffe dieser Art aufgrund von Gelenkarthrose durchgeführt.

Arthrose kann auf unterschiedlichen Wegen entstehen – durch Bakterien, eine Rheumaerkrankung oder der Nekrose (dem Untergang) von Knochengewebe. In jedem dieser Fälle ist es möglich, dass sich das Hüftgelenk durch die unverhältnismäßige Belastung verformt und somit Schmerzen entstehen. Ist ein Bereich des Körpers von Arthrose betroffen, liegt die Ursache in der Abnutzung des Knorpels. Dieser verliert nach und nach seine Schmierfähigkeit und wird weniger durchlässig für Nährstoffe. Als Folge davon reiben Knochen ohne den notwendigen Puffer aufeinander.

Aber nicht nur Arthrose bildet sich direkt in der Hüfte. Weitere Formen von Hüftschmerzen äußern sich beispielsweise folgendermaßen:

  • Entzündungen: Liegt eine Entzündung eines Teils der Hüfte vor, schwillt dieser an und der normale Bewegungsablauf wird gestört. Beispielsweise können die Schleimbeutel durch Überbelastung oder falscher Belastung betroffen sein.
  • Osteoporose, Osteomalazie & Co.: Erkrankungen des Knochensystems können natürlich ebenfalls den Oberschenkelkochen beziehungsweise das Hüftgelenk betreffen. Osteoporose ist dabei besser bekannt als Knochenschwund; Osteomalazie meint eine Knochenerweichung.
  • „Hüftschnupfen“: Dieser tritt häufig bei Kindern im Kindergartenalter auf und äußert sich unter anderem als Folge einer Grippe oder einer Entzündung der Mandeln oder des Mittelohrs. Dieses sogenannte „Beinweh“ äußert sich als Schmerz, der bis ins Knie strahlen kann und ist in der Regel nach zwei Wochen ausgeheilt. Sollten die Beschwerden länger andauern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
  • „Schnappende Hüfte“: Die „schnappende Hüfte“ ist ein Phänomen, bei dem eine Sehne an einem Knochen hängen bleibt und während der Bewegung schlagartig zurück in ihre Ausgangsposition „schnappt“. Dabei kann das umliegende Gewebe anschwellen.
  • Verformungen, Zysten, Tumore, etc.: Hiermit sind all jene Ursachen gemeint, die eine Veränderung der ursprünglichen Form der Hüfte betreffen und Schmerzen in diesem Bereich zur Folge haben. Beispielsweise beschreibt die Hüftdysplasie eine Fehlstellung der Hüftgelenkspfanne.
  • altersbedingte Abnutzung: Häufig ist die Ursache jedoch auch ganz einfach – über Jahre und Jahrzehnte hinweg hat sich die Substanz der Knochen und Gelenke verringert. Dieses Phänomen wird als Hüftarthrose bezeichnet.

2. Hüftschmerzen, die im Bereich rund um die Hüfte entstehen

Nicht immer finden sich Schmerzen auch dort, wo ihr Ursprung liegt. Oftmals strahlen sie in andere Bereiche des Körpers aus und machen es schwerer, die Ursache zu finden. Mögliche Auslöser für Hüftschmerzen können deshalb außerdem sein:

  • Über- oder Unterbelastung des Piriformis (Ischias)
  • Überbelastung der Lendenwirbelsäule (Bandscheibenvorfälle)
  • Zerrungen, Prellungen
  • Muskelrheuma

3. Hüftschmerzen, die nicht vom Bewegungssystem herrühren

Alle bereits genannten Ursachen stehen in irgendeiner Art und Weise in Verbindung mit dem Bewegungsapparat des Menschen – seien es Muskeln, Sehnen oder Knochen. Hüftschmerzen können jedoch auch andere Ursachen besitzen. Beispielsweise können diese herrühren von:

  • Gefäßen, die entweder teilweise oder vollständig verschlossen sind. Häufigste Ursache hierfür ist das Rauchen.
  • Unfällen, die Verformungen oder Knochenbrüche nach sich ziehen (zum Beispiel ein Oberschenkelhalsbruch).

Je nachdem, wo der Ursprung der Schmerzen in der Hüfte liegt, wird eine entsprechende Diagnose gestellt und Maßnahmen für die Bekämpfung der Beschwerden anberaumt. Da die Ursachen stark unterschiedlich ausfallen können, ist auch die Behandlung sehr individuell.

Arten von Hüftschmerzen

Hüftschmerzen können sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise äußern. Entweder treten sie nur dann auf, wenn sie belastet wird oder aber durchgängig. Zudem kann der Ort der Schmerzen genauer bestimmt werden:

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  • Hüftgelenkschmerzen werden oftmals als Ziehen oder Stechen in der Leiste wahrgenommen. Häufig strahlen sie bis in die Gesäßmuskeln.
  • Hüftmuskelschmerzen hingegen äußern sich eher als dumpfer, durchdringender Schmerz. Dieser tritt vor allem nach längeren Ruhephasen stärker auf, da Muskeln sich bei mangelnder Benutzung versteifen. Am häufigsten treten diese Schmerzen außen an der Hüfte auf und betreffen den großen Trochanter. Sind zudem die Außenrotatoren der Hüfte betroffen, können die Schmerzen bis ins Gesäß ziehen.
  • Hüftbindegewebsschmerzen äußern sich an den Außenseiten der Hüfte als brennender Schmerz, der sich über eine größere Fläche ausbreitet und häufig auf beiden Seiten gleichermaßen auftritt.

Therapie von Hüftschmerzen

Schmerzen in der Hüfte können zu extremen Belastungen führen und Sie in Ihren Alltagsaktivitäten erheblich einschränken. Einfachste Bewegungen können im Extremfall nicht mehr ausgeführt werden. Dementsprechend sollten Sie frühzeitig vorbeugen, um Ihre Körpermitte so lange wie möglich gesund zu halten.

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Treten dennoch Beschwerden auf, sei es durch eine Krankheit oder einen Unfall, können Sie mit der richtigen Therapie dafür sorgen, dass Ihre Schmerzen gelindert und im besten Fall vollständig beseitigt werden. Diese Therapiemaßnahmen richten sich nicht nur nach dem Alter und dem Gesundheitszustand des Betroffenen, sondern auch nach der Ursache der Hüftschmerzen:

  • medikamentöse Behandlung: Oftmals können Beschwerden im Bewegungsapparat durch entzündungs- oder schmerzhemmende Medikamente behoben werden. Liegt beispielsweise eine Schleimbeutelentzündung vor, können diese Heilmittel zur Beseitigung der Beschwerden beitragen.
  • Operationen: Unter anderem bei Fehlstellungen, Verformungen oder Tumoren müssen Eingriffe durchgeführt werden. Hierbei wird Gewebe oder Knochen entfernt. Aber auch Hüftteile oder im Extremfall die gesamte Hüfte können ersetzt werden.
  • Physiotherapie: Liegt die Ursache im Bewegungssystem, kann das Einsetzen gezielter Bewegungsabläufe dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern. Somit können Muskeln, Sehnen und Gelenke aufgebaut und gestärkt werden.

All diese Behandlungsformen sind gängige Verfahren und werden regelmäßig angewendet. Je nach Ursache der Schmerzen werden entsprechende Maßnahmen vom behandelnden Arzt angeordnet, weshalb kein Allheilmittel gegen Hüftbeschwerden existiert.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass regelmäßige Bewegung dazu beiträgt, die Gesundheit Ihrer Hüfte zu erhalten und Beschwerden vorzubeugen. Diese Bewegung können Sie ganz gezielt mit unserem HüftMobi realisieren.

Der HüftMobi von Mobitrain® als Mittel gegen den Hüftschmerz

Oberste Regel, um gesund und vital zu bleiben, ist ausreichend Bewegung. Mit dem HüftMobi können Sie dies auf einfache Art und Weise realisieren. Unter Berücksichtigung der Biomechanik wirkt dieser auf die Beweglichkeit der Hüftmuskulatur mit Anteilen der Oberschenkel und Bauchmuskulatur. Speziell der Hüftbeuger wird hier gedehnt und stabilisiert – also genau die Regionen, die beweglich sein müssen, um Schmerzen vorzubeugen. Somit können die Bandscheiben besser „durchatmen“.

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Vier einfache Übungen mit dem HüftMobi

Der HüftMobi setzt sich aus einem feststehenden Teil mit rotierendem Teilstück und einer auf dem Boden befestigten Stange zur Fixierung der eigenen Position zusammen. Ausgangsposition am HüftMobi ist der Kniestand, bei dem die Knie an ebendiese Stange gedrückt werden. Von hier aus werden alle ausgewählten Übungen ausgeführt. Die Visualisierung dieser sehen Sie auf der rechten Seite.

  • Übung 1: Beide Knie sind am Boden. Ihr Rücken stützt sich auf dem beweglichen Teil des HüftMobis ab und ist nach hinten durchgebogen. Ihre Arme sind über den Kopf vom Körper weg ausgestreckt. Mit dieser Bewegung dehnen Sie Hüftbeuger und Oberschenkel.
  • Übung 2: Beide Knie sind am Boden. Ihr Rücken liegt am beweglichen Teil des HüftMobis an und Ihre Arme sind vor Ihrem Körper überkreuzt. Auch hier wird die Körpermitte aktiviert.
  • Übung 3: Diese ist identisch mit Übung 2, jedoch mit dem Unterschied, dass nur ein Bein am Boden ist. Diese Änderung sorgt dafür, dass eine Seite des Körpers stärker gedehnt und gestärkt wird. Je nach Beschwerden können Sie die Stellung Ihrer Beine variieren.
  • Übung 4: Diese Übung ähnelt Übung 1. Sie befinden sich in der gleichen Position: Beide Beine am Boden, der Rücken stützt sich auf den beweglichen Teil des HüftMobis. Der Unterschied zu Übung 1 ist der, dass Sie sich nicht nach hinten beugen, sondern sich mit geradem Rücken nach oben strecken. Dabei sind Ihre Arme ebenfalls neben Ihrem Kopf ausgestreckt.

Egal, welche Übung Sie mit dem HüftMobi durchführen, in jedem Fall werden Hüftbeuger, Bauch und Oberschenkel aktiviert und gestärkt. Mit dem gezielten Training der benannten Regionen können Sie effektiv Ihre Hüfte trainieren und Schmerzen vorbeugen, indem Sie Dehnungsübungen und Muskellängentraining anwenden.

Die Übungen mit dem HüftMobi wird von uns nicht nur in Fitnessstudios zur freien Benutzung angeboten, sondern bereits aktiv im Rahmen von Physiotherapien eingesetzt. Demzufolge helfen wir mit dem HüftMobi ebenso Personen, die beispielsweise nach einem Unfall Ihre alte Beweglichkeit zurückerlangen möchten oder durch eine Krankheit an Flexibilität eingebüßt haben.

Welche Vorteile bietet der HüftMobi im Gegensatz zu anderen Behandlungsmöglichkeiten?

Es existieren unterschiedlichste Behandlungsmethoden, wenn Hüftschmerzen bekämpft werden sollen. Mobitrain® setzt dabei vor allem auf die Anwendung von Beweglichkeits-, Muskellängen- und Faszientraining und folgt Prinzipien der Gymnastik beziehungsweise Bewegungsabläufen, die in ähnlicher Form auch beim Yoga angewendet werden.

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Die Kombination aus diesen drei Prinzipien verspricht eine bessere Gelenkigkeit, einen stärkeren und festeren Körper sowie gesunde Knochen, Gelenke, Sehnen und Muskeln.

Darüber hinaus ist ein besonderer Bestandteil der angewendeten Methoden der, dass Ruhe und Entspannung erzeugt werden sollen. Mobitrain®-Geräte sind vollständig aus Holz. Dieses trägt als organisches Material stark zu einer erholsamen Atmosphäre bei und strahlt während des Trainings auf Ihren Körper und Geist aus.

Aber auch die Multifunktionalität des Geräts ist einzigartig. Mit dem HüftMobi können Sie mehrere Bewegungen am gleichen Gerät ausführen, was beispielsweise in Fitnessstudios mit üblichen Geräten nur in begrenztem Maße realisierbar ist.

 

Der HüftMobi aus der Mobitrain®-Gerätereihe kann sich als Allrounder in hohem Maße zu Ihrer Hüftbeweglichkeit beitragen und kann vielseitig eingesetzt werden. Sowohl für den privaten Gebrauch als auch im Rahmen von Physiotherapien hilft er Betroffenen, Schmerzen zu lindern und die alte Beweglichkeit zurückerlangen. Probieren Sie es selbst aus und überzeugen Sie sich von der Wirksamkeit unserer Geräte!

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